US-Streitkräfte haben in der Nacht vom 2. auf den 3. November 2026 eine iranische Flugabwehranlage im Gebiet der Insel Qeschm angegriffen, wobei Präsident Donald Trump den Angriff am 3. November öffentlich bestätigte und als begrenzt bezeichnete, wie AFP berichtete.
Unabhängig davon erklärte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Rezaei, laut Anadolu, Washingtons Antwort auf Irans Forderungen sei nicht überzeugend; die Straße von Hormus werde erst geöffnet, wenn die USA sieben Bedingungen ausdrücklich beantwortet und erfüllt hätten.
Washington spricht von einem begrenzten Angriff
Im Interview mit Fox & Friends sagte Trump laut AFP, die USA hätten den Bau der Anlage etwa zwei Monate lang beobachtet und nach ihrer Fertigstellung zugeschlagen; sowohl diese Bauzeit als auch die Beschreibung des Ziels stammen aus der Darstellung des Präsidenten.
Zwei US-Beamte bezeichneten die Angriffe gegenüber ABC News als defensiv und begrenzt, wobei einer sie als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein US-Luftfahrzeug beschrieb; nach ihren Angaben bedeutete die Aktion keine Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen gegen Iran.
ABC News berichtete, das Zentralkommando habe auf seine Anfrage nicht geantwortet, während AFP die iranische Staatsagentur IRNA zu Explosionen auf Qeschm zitierte; keiner der Berichte lieferte eine unabhängig festgestellte Bewertung des Zustands der Anlage nach dem Angriff.
Teheran knüpft die Öffnung an Bedingungen
Anadolu nennt als iranische Forderungen eine regionale Waffenruhe, Freigabe eingefrorener Vermögen, Aufhebung der Ölsanktionen, Ende der US-Seeblockade, Kriegsentschädigungen, Abzug amerikanischer Truppen und Ende von Drohungen und Einmischung; diese Aufzählung beschreibt Teherans Bedingungen, nicht eine zwischen beiden Seiten vereinbarte Regelung.
Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei erklärte laut AFP, der Öffnungsplan könne innerhalb von zwei Tagen umgesetzt werden, falls Washington Teherans Forderungen erfülle; diese bedingte Frist war somit kein angekündigtes Datum für eine tatsächlich vereinbarte Wiederöffnung der Wasserstraße.
Reuters zufolge verknüpfte Iran die Öffnung der Meerenge und den Beginn von Atomgesprächen weiterhin mit dem Ende der Blockade und der Ölsanktionen, während AFP Katar mit fortgesetztem Austausch von Vorschlägen zitierte, ohne den Abschluss einer Vereinbarung zu melden.
Getrennte Meldungen über die Schifffahrt
In Warnung 195-26 vom 3. November gab UKMTO die Meldung eines Sicherheitsbeauftragten weiter, zwei unbekannte Geschosse hätten den Maschinenraum eines Tankers 14 Seemeilen nordöstlich von Lima in Oman getroffen; zu diesem Zeitpunkt waren weder Personenschäden noch Umweltauswirkungen gemeldet worden.
Separat verbreitete Shafaq News eine Behauptung der Revolutionsgarden über Tanker, die auf Minen gelaufen seien, während ein von The News übernommener Reuters-Bericht iranische Angaben über beschlagnahmte Schiffe wiedergab; diese unabhängig nicht belegten Aussagen identifizieren nicht denselben Vorfall wie UKMTOs Geschossmeldung.
Der iranische Staatssender Press TV verbreitete zudem Behauptungen der Revolutionsgarden über erbeutete und zerstörte US-Drohnen; ABC News berichtete, ein US-Beamter habe die Angabe zu zwei Aufklärungsdrohnen zurückgewiesen, sodass die widersprüchlichen Darstellungen in den geprüften Berichten ohne unabhängige Bestätigung bleiben.