Zwei israelische Offiziere schalteten die Terroristen hinter dem Schusswaffenangriff vom Freitag nahe Hebron aus. Danach weitete sich die Reaktion auf Suchaktionen, die Vorbereitung von Festnahmen und Zugangsbeschränkungen aus. Beim Anschlag am 23. Oktober an der Yehuda-Kreuzung auf der Straße 35 wurden nach späteren Berichten zwei israelische Soldaten getötet und drei weitere Menschen verletzt.

Zwei Offiziere stellen die Angreifer

Die bei der anschließenden Sicherheitsbewertung vorgelegte militärische Darstellung schrieb die Ausschaltung der beiden einem Kompaniechef und dem stellvertretenden Kommandeur des Ari-Bataillons zu. Ari gehört zum Heimatfrontkommando der IDF. Die Offiziere waren zum Angriffsort geeilt; die Terroristen wurden nach einer Verfolgung in der Nähe ausgeschaltet.

Die IDF identifizierte ein M16 und eine Pistole als Waffen der Angreifer. Die Aufnahme von Channel 14 zeigt den laufenden Angriff und ist unten zusammen mit dem Link zur ursprünglichen Veröffentlichung des Senders eingebettet.

Video: Israel Channel 14. Ursprünglicher Beitrag: https://x.com/C14_news/status/2113540115611996304

Munition und weitere Befehle

Bei der Durchsuchung des Täterfahrzeugs wurde eine erhebliche Menge Munition gefunden. IDF-Chef Eyal Zamir wertete dies als Hinweis auf Vorbereitungen für einen umfangreicheren Angriff. Das war die Einschätzung des Generalstabschefs zum sichergestellten Material.

Zamir sagte, das Eingreifen habe weitere Opfer unter Zivilisten und Sicherheitskräften verhindert. Seine Anweisungen gingen über das unmittelbare Gefecht hinaus: die Nachrichtengewinnung ausweiten, Festnahmeaktionen verstärken und bei Bedarf zusätzliche Kräfte für das Zentralkommando vorbereiten.

Die IDF gab später bekannt, dass Soldaten Hebron und weitere Dörfer umstellten und in die Wohnhäuser der Angreifer eindrangen. Als Auftrag nannte sie die Terrorabwehr in der Region. Das beigefügte Militärvideo dokumentiert den Folgeeinsatz, nicht die anfängliche Schießerei.

Video: Sprecherbuero der IDF. Einsatzkraefte im Gebiet Hebron nach dem Anschlag.

Zwei Soldaten getötet, Rettung unter Beschuss

Diese Unterscheidung ist für den Ablauf wichtig. Die bewaffnete Verfolgung war mit der Ausschaltung beider Terroristen beendet, während umfassendere Suchaktionen und Zugangskontrollen rund um die Stadt und benachbarte Ortschaften weitergingen.

Rettungskräfte waren anhaltenden Schüssen ausgesetzt, als sie Verletzte erreichen und abtransportieren wollten. In Aufnahmen vom Ort wies ein Helfer Soldaten zu einem geschützten Rettungswagen; ein anderer beschrieb Schüsse, die den Abtransport blockierten.

Die ersten medizinischen Meldungen nannten fünf Verletzte. Magen David Adom meldete die Versorgung zweier kritisch Verletzter vor Ort, die übrigen drei wurden in Jerusalem aufgenommen: Shaare Zedek berichtete von zwei Männern bei Bewusstsein mit mittelschweren Verletzungen, Hadassah Ein Kerem von einem Schussverletzten in gutem Zustand. Die Nachrichtenagentur AP berichtete später, dass bei dem Anschlag zwei israelische Soldaten getötet und drei Menschen verletzt wurden.